Die Kraft der Bilder

Im Beratungsprozess können Bild- und Orakelkarten wie beispielsweise das Tarot ein nützliches Werkzeug sein:

  • Sie sind ein ideales Instrument zum Ordnen von Gedanken.
  • Die Bilder werden verinnerlicht und wirken auch nach der Sitzung im Unbewussten fort.
  • Mithilfe der Karten öffnen wir einen gemeinsamen Gedankenraum, in den jeder von uns Ideen und Assoziationen hineingibt. So entsteht für ein konkretes Anliegen oder Problem eine optimale Lösung, die sich durch die Sprache der Bilder ausdrückt und sich im Unterbewusstsein verankert.

Über die Herkunft der Tarotkarten wird viel spekuliert. Ihre heutige Bekanntheit verdanken sie vor allem Arthur E. Waite (1857-1942) und der Künstlerin Pamela Colman Smith (1878-1951). Es handelt sich um 78 Karten, die mystische und archetypische Symbole und Ereignisse abbilden und die viele Künstler und Schriftsteller, darunter z. B. Salvador Dalí und Stephen King, in ihrer Arbeit beeinflussten.

 

In der Beratung ist die Arbeit mit Bildkarten, unabhängig davon, ob es sich dabei um das Tarot oder ähnliche Kartendecks handelt, ein wunderbares Mittel, um auch in Einzelsessions wertvolle Impulse für das eigene Leben zu erhalten. Mein Ansatz unterscheidet sich von dem, was man sich klassischerweise unter Tarotberatungen vorstellt. Es geht nicht darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern das Leben durch die Impulse der Karten aktiv zu gestalten.

Für mich zeigen die 78 Urbilder der Karten Potenziale auf, die in jedem von uns schlummern, die erinnert und entwickelt werden wollen. Jede Karte enthält eine Licht- und eine Schattenseite. Welche Facette wir leben möchten, haben wir selbst in der Hand.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: die Karte DER NARR. Sie steht unter anderem für Neuanfänge, Überraschungen, unbekümmertes Abenteuer und Neugier. Wir können den Narren aber in unserem Leben vielleicht auch als Herumirren, Verzetteln oder Chaos erleben. Wir beleuchten gemeinsam, was die Karte für dich bedeutet bzw. wie sie sich in deinem Leben zeigt. Die Ideen und Einfälle, die beim Betrachten der Bilder in uns aufsteigen, erscheinen uns rein subjektiv, jedoch sind sie wie einzelne Puzzleteile einer größeren Wahrheit. Was auch immer wir in den Karten erkennen können, ist auch Teil der Bedeutung dieser Karte.

Noch ein letzter wichtiger Hinweis: Nicht jede Legung hat sofort ein klares oder vom eigenen Standpunkt her betrachtet „positives Ergebnis. Manchmal wirken die Karten noch einige Zeit nach und ihre Bedeutung erschließt sich im Nachgang. Wichtig ist auch, dass es Karten gibt, die durch Filme und Literatur zu Unrecht rein negativ besetzt sind, wie DER TOD, DER TURM, oder DER GEHÄNGTE. Sollte eine solche Karte in unserer Legung auftauchen, keine Sorge! Jeder Tod bedeutet auch eine Transformation, jeder Umbruch enthält eine neue Zukunft und jede Umkehr schafft neue Perspektiven und Sichtweisen.

 

Ein Beispiel, wie die Karten mich selbst inspirieren, findest du hier: